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Small World Phenomenon PDF Drucken E-Mail

“Jeder kennt jeden über sechs Ecken”, zumindest wenn man dem so genannten Small World Phenomenon (zu deutsch: Kleine-Welt-Phänomen) glauben schenken darf. Der von Stanley Milgrim 1967 an der Harvard Universität geprägte Begriff bezeichnet eine Hypothese, nach der “jeder Mensch auf der Welt mit jedem anderen über eine überraschend kurze Kette von Bekanntschaftsbeziehungen verbunden ist.” (Zitat: Wikipedia).

Begründer der Small World-Hypothese: Stanley Milgram
Das erste Kleine-Welt-Experiment 1967 wurde damals von Stanley Milgrim noch über den postalischen Weg durchgeführt. 60 zufällig ausgewählte Teilnehmer sollten ein Paket an eine Zielperson schicken. Wenn die Probanden die Zielperson nicht persönlich kannten, sollten sie das Paket an eine Person senden, die sie persönlich kannten und bei der die Wahrscheinlichkeit höher war, dass diese Person die Zielperson kannte.

Im Ergebnis erreichten drei Pakete mit durchschnittlich 5,5 Kontakten (aufgerundet sechs) die Zielperson. “Die Wissenschaftler schlossen daraus, dass jede Person der US-amerikanischen Bevölkerung von jeder anderen Person der USA durchschnittlich durch sechs Personen getrennt ist oder, andersherum formuliert, durch durchschnittlich sechs Personen erreicht werden kann.” (Zitat: Wikipedia).

Obwohl die Ergebnisse aufgrund der geringen Erfolgsquote der Studie umstritten waren, wurden in Zukunft immer wieder ähnliche Experimente, teilweise mit Erfolgsquoten von bis zu 85 % durchgeführt. So wurde 2003 ein globales Experiment durchgeführt, bei dem 60.000 E-Mail-Nutzer aus 166 Ländern insgesamt 18 ausgewählte Zielpersonen in 13 Staaten durch das Weiterleiten von elektronischen Nachrichten direkt zu erreichen versuchten.” (Zitat: Wissenschaft.de).

Die Wissenschaftler bestätigten auf Grund der Ergebnisse dieser Studie noch mal Morgens Ergebnisse von 1967, dass sechs Kontakte höchstwahrscheinlich ausreichen, um jeden Menschen auf der Welt zu erreichen (”Six degrees of separation”).

Beweis für das Small World Phenomenon: Die verwandt.de-Familie

Dass diese Theorie nicht völlig abwegig ist, lässt sich auch in Online-Netzwerken wie Studi-VZ oder XING beobachten, wo Verbindungspfade zwischen den Personen angezeigt werden, die häufig aus nicht mehr als fünf Gliedern bestehen.

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