clarkHH hat geschrieben:
Der Text aus Mexiko ist ja total widersprüchlich: Ich freue mich eine Verwandte [meines Vaters] ... Wir sind nicht wirklich Deine Verwandten...
Vielleicht ist es nur eine Frage der Interpretation - wenn ich eine Verwandte seines Vaters bin, er selbst jedoch
nicht mit mir verwandt ist, liegt für mich der Rückschluss nah, das Karl Heinz Sch. B. nicht sein leiblicher Vater ist, was ja ohnehin mit einer nicht zu unterschätzenden
statistischen Wahrscheinlichkeit einhergeht, wenn mir auch Daten hierzu aus México nicht bekannt sind.
clarkHH hat geschrieben:
Und K. Sch. pflegte sporadischen Kontakt, deutet ja ebenfalls darauf hin, daß es eine Spur gibt und daß er sich aus der misslichen Situation befreit hat. Vornehm formuliert.
Sorry for confusion; die beiden Personen sind
nicht identisch: Bei Karl Heinz Sch. B. handelt es sich um jenen späteren Vater, der von Hamburg nach México ausgewandert ist; wäre er heute noch am Leben, wäre er 100 Jahre alt. Klaus Sch. in D. ist Ahnenforscher und Träger des gleichen Nachnamens, aber (zumindest nach heutigem Kenntnisstand) mit der Hamburger Linie nicht verwandt.
fps hat geschrieben:
Es liest sich gerade so, wie wenn jemand ohne Überlegung daherschreibt, was ihm gerade in den Sinn kommt, und die Sache gleich absendet, ehe er es sich anders überlegt.
Ah, dann ist dieser wirre Eindruck also nicht lediglich übersetzungs-bedingt, sondern originär.
Na Mensch, dann ist zu hoffen, dass er es nicht womöglich schon bereut, überhaupt geschrieben zu haben -.

fps hat geschrieben:
Das übersetze ich so: "Dass wir nicht wirklich mit Ihnen verwandt sind, ist eine lange Geschichte, wobei Klaus Sch. die Person in Deutschland ist, die der Wahrheit am offensten gegenübersteht, und mit dem ich sporadisch kommuniziere..."
Vielen lieben Dank für die Übersetzung, fps! ... klingt, als sollte ich mal Klaus Sch. etwas mehr auf den Zahn fühlen, wenn er der "Wahrheit" am offensten gegenübersteht (was zumindest in soweit kein Wunder ist, als dass er mit der Famile nicht verwandt ist), dann wird er sie zumindest kennen und verstanden haben. :->
fps hat geschrieben:
Spannende Gesschichte - halte uns auf dem Laufenden, felizitas!
Leider bislang keine weitere Rückmeldung aus México; hoffentlich stand in meinem sprachcomputer-übersetzten Reply nicht irgendein ungewollt brüskierender Unsinn drin -.
Von einem der Söhne des Karl Heinz Sch. B. habe ich viele wissenschaftliche Veröffentlichungen im Netz gefunden. Er ist leider 2006 im Alter von 50 Jahren verstorben, ebenso wie ein Enkel des Karl Heinz Schw B., der Anfang diesen Jahres in México ganz jung verstorben ist.
Viele Grüße
*
felizitas *