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Als Vorläufer der Wappenkunst sind uns die Unterscheidungsmerkmale an den Waffen der ältesten kriegerischen Formationen bekannt, die, zumeist auf den Schutzschilden angebracht, durch Form und Farbe den Freund vom Feind unterschieden. Vom Kampfschmuck der Ritter und Turnierreiter im Mittelalter wird die Art der noch heute gebräuchlichen Wappenzusammensetzung abgeleitet. Das Wappen bestehlt also nicht allein aus dem Schild, sondern es ist aus mehreren mit Symbolen geschmückten Wappenteilen zusammengesetzt: Helmkleinod, Helmdecke, Helm, Schild mit der Schildfigur. Das Wappen wurde im 12. Jh. zum Familienzeichen der Fürsten und des Adels. Diese überlie- ferten Wappen gehören zum Uradel. Wappen wurden aber auch bereits im 13. Jh. brieflich verliehen; diese Adelswappen gehören zum sogenannten Briefadel. In späteren Jahrhunderten führten auch die Bürgerlichen ein Wappen, welche zum Teil verliehen oder auch frei angenommen wurden. Die ältesten uns bekannten bürgerlichen Wappen in Deutschland entstammen der Zeit des 13. Jh.s
Nachstehend einige Buchvorschläge für den Wappeninteressierten:
Ottfried Neubecker - Wappen, ihr Ursprung, Sinn und Wert. Wolfgang Leonhard - Das große Buch der Wappenkunst Gert Oswald - Lexikon der Heraldik Handbuch der Heraldik-Wappenfibel
Magistri
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Fürchte nicht Deine Feinde, sondern fürchte die, denen Du vertraust.
Zuletzt als neu markiert von Magistri am 03.01.2010, 14:21.
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