Archiv der Kategorie ‘verwandt.de International’

Hinweis

Durch den Zusammenschluß von verwandt.de mit MyHeritage.com wurden die Daten der verwandt.de-Nutzer zu MyHeritage überspielt. Jeder der an seinem Stammbaum weiterarbeiten möchte, meldet sich seit Februar 2010 über MyHeritage in seinem Stammbaum an.

Die Daten auf verwandt.de sind jedoch weiterhin schreibgeschützt erreichbar. Jeder Nutzer hat die Möglichkeit unter verwandt.de auf seine Daten zuzugreifen und kostenlos einen GEDCOM Export, inklusive Fotos, zu machen.

Die Daten auf verwandt.de befinden sich derzeit auf deutschen (Hamburger) Servern. Aus vertraglichen Gründen muss MyHeritage.de diese Server seinen Eigentümern zurückgeben. Die Abschaltung sollte ursprünglich am 18. August 2010 erfolgen. MyHeritage.de hat noch einmal nachverhandelt und eine Verlängerung der gemieteten Server bis Januar 2011 erreicht. Verwandt.de wurde also nicht wie geplant  im August abgeschaltet, sondern bleibt bis 31.01.2011 erhalten. Solange wird der Zugang auf die Daten sowie der kostenlose GEDCOM Export möglich sein. Eine längere Instandhaltung der Webseite verwandt.de ist leider nicht möglich!

Um die Privatsphäre der Nutzer zu bewahren, werden alle Daten dann komplett und unumkehrbar gelöscht. Da alle Daten zu MyHeritage.com umgezogen wurden, ist es nicht notwendig die verwandt.de-Daten auf andere Server zu kopieren. Wir möchten hiermit also langfristig im voraus informieren, dass und wann die Daten auf verwandt.de endgültig gelöscht werden.

Unsere Kollegin Karen hat im brasilianischen Blog ein Interview mit der Fotografin Fifi Tong geführt, welches wir euch nicht vorenthalten möchten. Fifi Tong fotografiert seit über 15 Jahren Großfamilien und hat ihr Werk jetzt in einem Bildband veröffentlicht.

Karen: Sie haben vor kurzem das Buch “Ursprung – Familienbilder in Brasilien“ veröffentlicht. Wie ist es zu diesem Buch gekommen?

Fifi: Das Projekt hat mit einem Foto meiner Familie angefangen. Von meiner Oma, meiner Mutter, meiner Tochter und mir. Wir haben uns chinesische Kleider angezogen, die meiner Oma gehörten. Sie hat sie immer in China getragen. Und so wurden vier Generationen porträtiert um eine Erinnerung für später zu haben. Als ich die Fotos entwickelt habe, habe ich mich in die Bilder verliebt und sofort gedacht: Wow, das wäre ja ein tolles Projekt. Peu à peu habe ich nun angefangen zu fotografieren, mit der Idee nur Frauen als Motive zu haben.

Mit dieser Vorgabe habe ich Familien gesucht, die bereits seit vielen Generationen zusammen wohnen, mindestens seit drei, aber am liebsten vier oder fünf Generationen lang. Während des Entwicklungsprozesses der Fotos habe ich festgestellt, dass sich die Familienmitglieder oft sehr ähnelten und manche Gesichtsausdrücke vererbt werden. Wegen dieses genetischen Merkmals habe ich mich entschieden meine Optionen zu erweitern und fing an, auch gezielt Familien zu fotografieren, wobei die Ähnlichkeit zwischen den Familienmitgliedern deutlich zu sehen war. Da ich beobachtet hatte, dass auch Mütter und Söhne oder Väter und Töchter sehr ähnlich sein können, begann ich auch Männer zu fotografieren. Und so kam die ganze Sache ins Rollen.

Eine Herausforderung war es, Familien mit vielen Generationen zu finden. Es war immer eine große Freude, Familien mit 5 Generationen zu finden, aber manchmal hat ein Foto mit nur zwei Generationen so schön gepasst, dass ich auch sie in meinem Projekt integriert habe.

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Karen: Wie haben Sie Ihre Arbeit strukturiert und wie lange hat es bis zur Veröffentlichung des Buches gedauert?

Fifi: Als ich mein erstes Foto von meiner Familie gemacht habe, war meine Tochter 6 Jahre alt. Sie ist jetzt vor kurzem 21 geworden, also war ich 15 Jahre mit diesem Projekt beschäftigt. Ich bin wirklich ergriffen, es ist wie ein Kind zu beobachten, wie es sich entwickelt und wächst. Aber natürlich habe ich nicht immer fotografiert, mal war es sehr intensiv, mal weniger intensiv. Parallel dazu habe ich versucht mein Buch zu verkaufen und meine Arbeit bekannt zu machen. Das war das schwierigste überhaupt: ein Sponsor zu finden und auch auf das In-Kraft-Treten des Rouanets- gesetzes* zu warten.

*das brasilianische Kultur- Förderungsgesetz

Karen: Wie haben Sie die Motive für Ihr Buch gefunden?

Fifi – Mit den Menschen in meiner Nähe. Da gab es z.B. die Frau, die für mich gearbeitet hat und ihre Tochter, die damals sehr klein war und heute schon 18 Jahre alt ist. Auch meine Familie und Freunden haben mir stets geholfen und Tipps gegeben. Manchmal kamen sie zu mir und sagten: “Ich kenne eine Familie in Minas Gerais mit 5 Generationen, hast du Interesse?” Ich habe dann die Leute kontaktiert, einen Termin ausgemacht, mich ins Auto gesetzt und bin los gefahren. Vor Ort kamen dann wieder Menschen auf mich zu die ebenfalls große Familien kannten. “Ich kenne noch eine Familie mit 5 Generationen und sie wohnen nur 1 Autostunde von hier entfernt. Willst du dahin?” Und natürlich bin ich hin gefahren.

Am Ende hatte ich so viel Material und es gab trotzdem so viele Sachen die ich noch machen wollte. Z.B. habe erst am Ende des Projekts erfahren, dass es zwei Städte in Brasilien gibt, in denen die Einwohner für ihr sehr hohes Alter bekannt sind: Veranópolis in RS und noch eine Stadt im Bundesstaat São Paulo, aber ich habe es nicht mehr geschafft dorthin zu fahren. Nachdem ich einen Sponsor hatte, gab es auch eine Abgabefrist und irgendwann muss man auch mal sagen können, ich bin fertig!

Karen: Denken Sie, dass das Buch ein Porträt der brasilianischen Familie darstellt?

Fifi: Ja, das denke ich schon. Die brasilianische Familie ist ein Schmelztiegel. Ich selber bin Brasilianerin, habe chinesische Wurzeln, meine Tochter ist Brasilianerin mit einem spanischen Vater. Praktisch jeder Brasilianer hat Verbindungen zu Immigranten, die hierher gekommen sind, um unser Land aufzubauen.

Karen: Sie haben chinesische Wurzeln. Waren Sie schon im dem Land ihrer Ahnen?

Fifi: Ja, meine Eltern stammen aus Shanghai, aber leider war ich selber noch nie dort. Ich möchte das auf jeden Fall noch nachholen und plane die Reise bereits sorgfältig. Ich würde gerne 2 oder 3 Monaten dort verbringen, am liebsten mit meiner Tochter, nachdem sie fertig studiert hat. Meine Eltern sprechen noch chinesisch zuhause, shanghai-chinesisch genau genommen, und ich finde die chinesische Kultur sehr interessant, obwohl ich sie nicht im Detail kenne. Es wäre auch eine sehr gute Chance zu fotografieren.

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Karen: Die Leser unseres Blogs interessieren sich für die Genealogie. Was können Sie ihnen darüber sagen?

Fifi: Also, ich denke, dass die Fotografie auch ein wichtiger Teil der Genealogie ist. Sobald Sie ein Foto machen, haben Sie den Moment verewigt. Wenn Sie eine Mutter und eine Tochter anschauen, dann merken Sie oft nicht wie ähnlich sie sind. Auf einem Foto fällt ihnen die Ähnlichkeit viel stärker auf. Man sieht die kleinen Einzelheiten, die uns im Alltag entgehen. In meinem Buch ist ein Beispiel von einer 5-Generationen-Familie, 5 Frauen, so unterschiedlich aber so gleich, man kann genau die Merkmale sehen, die weiter vererbt werden. Es ist unglaublich, wenn man sich in einer anderen Person wiedererkennen kann und weiß, wie man im Alter aussehen wird.

Die Familie auf der Titelseite meines Buches ist fotografisch gesehen sehr interessant. Man sieht wie die Familie eine hellere Haut bekommt, aber andere Eigenschaften beibehalten werden. Das Mädchen sieht genau so aus wie der Opa – er ist aber farbig und sie blond, mit blauen Augen.

Ich habe es sehr genossen, diese und andere Familien bei der Veröffentlichung meines Buches wieder zu treffen. Als ich das Mädchen der Titelseite fotografiert habe, war sie 5 Jahre alt. Bei erscheinen des Buches bereits 12. Alle sind sehr Stolz Teil dieses Projekts gewesen zu sein.

In einem nächsten Projekt möchte ich gerne eine Internetseite erstellen, damit die Leute ihre eigenen Fotos und Geschichten einsenden können und vielleicht wird daraus ja ein zweites Buch.

Karen: Fifi, für diejenigen, die etwas ähnliches machen möchten – die Generationen einer Familie fotografieren – was für einen Ratschlag haben Sie für sie?

Fifi – Das Wichtigste ist natürlich, alle Beteiligten zusammen zu bringen. Man muss also geduldig sein. Ich musste sehr oft warten. Manchmal wohnt die Oma in einem kleinen Dorf und braucht Hilfe, um einen Termin wahrzunehmen. Die Logistik ist das A und O und auch die Geduld.

Außerdem sollte man versuchen, günstige Gelegenheiten wie Jubiläen ausnutzen. Auf einer goldenen Hochzeit ist die Verwandtschaft sowieso anwesend, warum nicht das traditionelle Foto mit allen Verwandten machen? Ich finde es unglaublich schön die Familie zu fotografieren. Es kommt nicht so sehr auf die Generationen an, wichtiger ist es die Momente zu verewigen, die uns wichtig sind.

Karen: Haben Sie das erste Foto, also das Foto mit den vier Generationen ihrer eigenen Familie, eigentlich noch mal wiederholt?

Fifi: Nein, leider nicht. Meine Oma ist 2007 verstorben. Schade, weil jetzt die fünfte Generation unterwegs ist, mein Neffe wird Papa. Es sind also wieder 4 Generationen…

Karen: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg!

brVancouver, Kanada um 2:15 Uhr: Meine Schwester schläft mit Sicherheit noch. Sie hat bestimmt noch nicht geantwortet.

Maringá, Brasilien um 6:15 Uhr: Meine Mutter ist bald wach. Hoffentlich liest sie die tolle Neuigkeit bald!

Tokyo, Japan um 18:15: Mein Bruder arbeitet noch…

Hamburg, Deutschland um 11:15 Uhr: Ich habe Hunger!

So beschreibt Valéria ihren Alltag: “Ein ewiges Zählen, wie spät ist es hier, wie spät ist es dort. Hat meine Mutter meine Mail schon gelesen und beantwortet, ist die Tochter meines Bruders schon geboren, damit ich ihre Fotos online sehe, hat meine Schwester den Job bekommen…

Eine brasilianische Familie, die sich aller Wahrscheinlichkeit nach auseinander gelebt hätte, hat es doch geschafft, die Distanz- und Zeitunterschiede zu überwinden und hält heute mehr zusammen als jemals zuvor. Angefangen hat alles mit Valéria Porto, der ältesten Tochter der Familie, die nach Deutschland gezogen ist, um zu studieren und anschließend nicht nach Maringá in ihre Heimatstadt zurückgekehrt ist. Zwei Jahre später war der jüngste Sohn, Fernando, an der Reihe: Er ist nach Japan ausgewandert, um als Ingenieur bei Sony zu arbeiten. Zuletzt ist Alessandra, die mittlere Tochter, auch noch ausgewandert, nachdem sie ein Stipendium für ihre Doktorarbeit bekommen hat.

In Brasilien sind die Eltern Amanda und Felizardo Porto zurückgeblieben, die, um den Kontakt zu ihren Kindern zu behalten, mehrere PC- und Internetkurse gemacht haben. Valéria erzählt: „Als ich umgezogen bin, kosteten Telefonate zwischen Brasilien und Deutschland ein Vermögen. Damit wir im Kontakt blieben, haben wir dann die E-Mails entdeckt, da die normale Post zu langsam ist“. „Anrufe wurden damals nur an Weihnachten und Geburtstagen gemacht“, erinnert sich die Biologin. Ihre 65 jährige Mutter weißt noch, wie schwer das Erlernen des Umgangs mit dem Computer war: „Ich habe immer alles falsch gemacht, mein Computer ging irgendwann kaputt und ich musste meinen Nachbar um Hilfe rufen. Mein Nachbarn Roger hat sich dann bereit erklärt, mir Unterricht zu geben, und dann wurde alles besser.

Viele brasilianische Familien erleben die Globalisierung auf ähnliche Weise. Viele japanische Nachfahren kehren nach Japan zurück, um dort zu arbeiten. Italienische, portugiesische, deutsche und spanische Nachfahren versuchen die doppelte Staatsbürgerschaft zu bekommen, damit sie in der Europäischen Union arbeiten dürfen, und tausende Brasilianer sind schon in den USA oder versuchen, dorthin zu gelangen, um den amerikanischen Traum zu verwirklichen. Den Familien bleibt nichts anderes übrig als neue Formen des sozialen Zusammenlebens zu finden.

Die Familie Porto hat erstmal E-Mails ausgetauscht, danach haben sie die sozialen Netzwerke wie Orkut oder Facebook entdeckt und sind schließlich bei meusparentes.com.br gelandet. „Hier kann man alles machen: Nachrichten verschicken, Fotos hochladen, Erinnerungen an Geburtstage bekommen, den Stammbaum erstellen und sogar einen eigenen Blog einrichten“ freut sich Felizardo Porto, 68 Jahre, Rentner.

Anders als bei den anderen Netzwerkseiten hat die Familie ein gemeinsames Ziel: den Stammbaum zu pflegen und zu vergrößern. Amanda Porto stimmt zu: „Um ehrlich zu sein, habe ich nicht so viel Lust auf Computer. Aber da wir ein Ziel haben, nämlich die Familiengeschichte zu erfassen und neue Geschichten zu erzählen, ist das eine ganz andere Sache. Ich liebe es, über meine Vorfahren zu sprechen, an ihre Taten zu erinnern und finde es auch extrem wichtig, die Entwicklung meiner Enkel zu erleben.

Übrigens: Valérias Nichte Ana Lúcia ist am letzten Montag geboren und ihr Profil ist schon bei meusparentes angelegt.

Valéria Porto ist Nutzerin unserer brasilianischen Sprachversion meusparentes.com.br und war so nett, uns ihre ganz eigene Familiengeschichte zu erzählen.

Die Begeisterung für das Thema Ahnenforschung im Internet ist ungebrochen und unsere Webseite ein gutes Beispiel dafür. Heute haben wir die Schallmauer von 10 Millionen Familienstammbäumen durchbrochen!

Vielen Dank an euch alle!

10 milionow

U. a. hat die Bild-Zeitung heute über unser Jubiläum berichtet!

Vor wenigen Wochen sind wir mit unserer türkischen Sprachversion unter akrabaonline.com tr gestartet. Die Resonanz ist bisher durchweg positiv, wir haben es bereits nach wenigen Tagen in die Hürriyet, eine der größten Tageszeitungen der Türkei geschafft.

Hagia SophiaDie Türkei weißt unter den Gesichtspunkten der Ahnenforschung einige interessante Besonderheiten auf. So wurden die Nachnamen (Familiennamen) in der Türkei erst durch Mustafa Kemal Atatürk, den Gründer des neuen türkischen Staates und der Republik, am 21. Juni 1934 mit einem neuen Gesetz eingeführt, welches die Türken dazu verpflichtete, sich Nachnamen entsprechend dem europäischen Vorbild zuzulegen.

Vor der republikanischen Ära trugen die Personen in der Gesellschaft statt Nachnamen ihre religiösen, sozialen, familiären und beruflichen Titel, wie z.B. „Ahmet Pasha“, „Ahmet Hoca“ oder “Vezir-i Azam“ (der Großvezir) oder sie wurden nach ihren informellen Status genannt, wie zum Beispiel “Ahmet Bey” (Herr Ahmet), “Aysel Hanım” (Frau Aysel) oder “Mehmet Efendi“ (Herr Mehmet).

Diese Titel haben sie auch im zivilen Leben gehalten. Ein „Pasha“, Titel der höchsten Beamten und Militärs im osmanischen Reich, wurde niemals in seinem zivilen Leben als „Bey“, also “Herr” angesprochen. Das führte in der Gesellschaft zur Differenzierung und verursachte bei den amtlichen Formalitäten wie Wehrdienst und beim Personenstandsamt ein Durcheinander.

Die meisten türkischen Familiennamen sind leicht verständlich, der größte Teil davon ist aus dem normalen Wortschatz gebildet. Beliebt waren Namen aus Wörtern, die für ein mannhaftes Wesen und kriegerische Tugenden stehen, wie zum Beispiel:

  • Ateş= Feuer, Eifer
  • Çelik= Stahl
  • Çetin= hart
  • Coşkun= feurig, lebhaft
  • Demir= Eisen
  • Erol= sei ein Mann

Familiennamen oder die Namen historischer oder mythologischer Helden geben türkisches Nationalbewusstsein wieder:

  • Türk= Türke
  • Öztürk= reiner Türke

Gerne griff Mann auch auf historische oder mythologische Helden zurück:

  • Arslan= Alp Arslan (Sultan der Groß-Seldschuken )
  • Cengiz= Dschingis Khan
  • Dede= Dede Korkut (Die Figur des türkischen Erzählzyklus Dede Korkut)
  • Yıldırım= Beiname von Sultan Bayazid I.

Poetische Bezeichnungen wurden ebenfalls gern als Familiennamen genommen:

  • Ay= Mond
  • Aydın= licht, hell
  • Ceylan= Gazelle
  • Çiçek= Blume
  • Gül= Rose
  • Güneş= Sonne

Wer generell mehr zum Thema Namen und Namensbedeutung wissen möchte, kann bei uns im Infocenter vorbei schauen:

>> Bedeutung der Familiennamen

>> Woher kommt mein Name?

>> Karte zum Namen

>> Bedeutung von Ortsnamen

>> Vornamen und ihre Bedeutung

> Jungennamen

> Mädchennamen

>> Beitrag von Prof. Udolph zum Thema “Familiennamen”

Foto: Flickr

Für unsere USA- und Kanada-Namenskarten gibt es eine iPhone Applikation, mit der man direkt vom Handy aus eine Namenskarte suchen und aufrufen kann.  Die Applikation wurde nicht von uns, sondern von einem Nutzer unserer amerikanischen verwandt.de-Version, dynastree.com, entwickelt.

In diesem Video werden die wesentlichen Funktionen der App vorgestellt:

Wer Besitzer eines iPhone ist, kann sich die Apps

>> USA-Karten

>> Kanada-Karten

für jeweils 0,79 € im iTunes-Store kaufen. Wie gesagt, die Anwendungen sind nicht von uns, wir sind also auch nicht am Gewinn beteiligt, finden die Umsetzung aber trotzdem ziemlich gelungen.

app_store1Da wir noch für eine Reihe weiterer Länder über Namenskarten verfügen (im Detail sind das Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Frankreich und Spanien) sind jetzt die Bastler und Entwickler unter euch gefragt:

Wer entwickelt eine iPhone App für unsere anderen Namenskarten? Als Belohnung gibt es ein Jahres-Abo von verwandt.de geschenkt!

Wenn ihr Lust habt, eine solche App zu entwickeln, schreibt uns vorher an, damit wir die Details besprechen können und sicherstellen, dass nicht mehrere Leute gleichzeitig versuchen, die Applikation zu schreiben.

30.06.2009

Merhaba!

Ab sofort steht euch unsere Webseite in einer weiteren Sprachversion zur Verfügung! Wir sind seit heute offiziell auf akrabaonline.com, unserer türkischen Version zu erreichen. Unsere verwandt.de-Familie ist damit auf 10 Sprachen und 14 Länderversionen angewachsen.

Türkisch wird von ca. 80 Millionen Menschen gesprochen, wir rechnen daher mit einigen neuen Einladungen an türkische Verwandte und natürlich ganz neue türkische Stammbäume.

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Hier die wichtigsten Infos zum Thema “Einladungen”:

Wie bei allen anderen Sprachen auch, lässt sich jederzeit, unten rechts mit einem Klick auf die Länderflaggen, die Sprache im Stammbaum hin- und herschalten.

Wie lade ich türkische Verwandte in meinen Stammbaum ein?

Überall auf unserer Seite, wo man die Möglichkeit hat eine Einladung zu versenden, findet ihr eine Auswahlbox mit unseren zur Verfügung stehenden Sprachen. Mit einem Klick lässt sich die gewünschte Sprache der Einladung bestimmen.

profil

Sehen meine türkischen Verwandten mein Profil auf  Türkisch?

Ja, in den Sprachversionen sind alle Texte der Seite, sowie alle Eingabefelder (Land, Haarfarbe, gesprochene Sprachen, etc.) übersetzt. Allein die Freitexte, z.B. eure Biografien, Straßennamen oder Gästebucheinträge werden weiterhin in der ursprünglichen Sprache angezeigt. Diese lassen sich aber mit unserem neuen Übersetzungstool übersetzen.

Muss ich meinen bestehenden Stammbaum jetzt ein zweites Mal in der türkischen Version anlegen?

NEIN, alle Sprachen basieren auf der gleichen Datenbank. Ob französischer, niederländischer, englischer, spanischer, portugiesischer, italienischer, polnischer, deutscher, russischer oder türkischer Verwandter – alle arbeiten am selben Stammbaum, nur in verschiedenen Sprachversionen.

09.04.2009

Frohe Ostern!

Wir wünschen euch und euren Familien frohe Ostern und schöne Feiertage!

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Unsere russische Version hat das Licht der Welt erblickt! Auf semyaonline.ru flag_ru findet ihr ab sofort unsere neunte Sprachversion. Wir begrüßen die 164 Millionen Muttersprachler und 114 Millionen Zweitsprachler.

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Wie bei allen anderen Sprachen auch, lässt sich jederzeit, unten rechts mit einem Klick auf die Länderflaggen, die Sprache im Stammbaum hin- und herschalten.

Und jetzt noch mal die wichtigsten Fragen und Antworten zu unseren Sprachversionen im Überblick:

Wie lade ich russische Verwandte in meinen Stammbaum ein?

Überall auf unserer Seite, wo man die Möglichkeit hat eine Einladung zu versenden, findet ihr eine Auswahlbox mit unseren zur Verfügung stehenden Sprachen. Mit einem Klick lässt sich die gewünschte Sprache der Einladung bestimmen.

Verwandte einladen

Sehen meine russischen Verwandten mein Profil auf Russisch?

Ja, in den Sprachversionen sind alle Texte der Seite, sowie alle Eingabefelder (Land, Haarfarbe, gesprochene Sprachen, etc.) übersetzt. Allein die Freitexte, z.B. eure Biografien, Straßennamen oder Gästebucheinträge werden weiterhin in der ursprünglichen Sprache angezeigt.

Muss ich meinen bestehenden Stammbaum jetzt ein zweites Mal in der russischen Version anlegen?

NEIN, alle Sprachen basieren auf der gleichen Datenbank. Ob französischer, niederländischer, englischer, spanischer, portugiesischer, italienischer, polnischer, deutscher oder russischer Verwandter – alle arbeiten am selben Stammbaum, nur in verschiedenen Sprachversionen.

…oder besser gesagt “С Новым Годом”! Am 7. Januar hatten wir über das russische Weihnachtsfest und die interessanten Eigenarten der Russen bei diesem Fest berichtet. Unsere neue Kollegin, die in Kürze unsere russische Seite leiten wird und nebenbei auch ein wandelndes Lexikon ist, hat uns darauf hingewiesen, dass heute in Russland (erneut) Neujahr gefeiert wird. Aber warum ist das so?

silvesterUnsere Geschichtsfee Anna referiert:

1917 brachte die russische Oktoberrevolution nicht nur einen Regierungswechsel, sondern führte auch zu einem allgemeinen Systemwechsel. Auch das altrussische Kalendersystem blieb nicht unverschont. In ihrem unerbittlichen Kampf gegen die Kirche und Religion im Allgemeinen, haben die Bolschewiki das alte julianische Kalendersystem abgeschafft. In der Hoffnung, dass auch die alten Gewohnheiten und Traditionen des russischen Volkes aus dem Kollektivgedächtnis auf diese Weise gelöscht werden können. Die Rechnung ist aber nicht aufgegangen, da die Russen sich an solchen Stress schon gewöhnt haben:

Ursprünglich feierte man Silvester in Russland am 22 März, im Einklang mit dem heidnischen Zyklus. Nach der Konvertierung zum Christentum ab 988, bildete sich die Orthodoxe Kirche heraus und übte ihren Einfluss auf das Volk aus. Das Neue Jahr wurde nun auf den 1. September verschoben, gemäß der byzantinischen Tradition. 1699 hat der Europa-begeisterte russische Zar Peter der Erste beschlossen, dass man Silvester in Russland am 31. Dezember feiern soll. Nach dem alten Kalender war das aber die Nacht vom 13. auf den 14. Januar. Dieser Feiertag hatte sich dann für längere Zeit etabliert, bis die Kommunisten kamen und alles wieder umkrempelten… Man hätte sich jetzt beschweren können, aber dafür feiern die Russen einfach zu gerne! :-)

Man hat sich daher für folgende Variante entschieden: Am 31. Dezember wird Silvester gefeiert, so wie Lenin das wollte. Am 7. Januar feiert man Weihnachten und besinnt sich darauf, dass die “religiösen Zeiten” in der Geschichte Russlands länger waren, als die 50 Jahre Kommunismus. Und am 13. Januar feiert man dann Silvester einfach noch mal, um noch ein bisschen mehr Spaß zu haben! :-D

Das Alte Neue Jahr begehen die Russen zuhause, mit viel Essen und guter Laune. Das ist sehr wichtig, denn ein russisches Sprichwort besagt “wie man dem Jahr begegnet, so verbringt man es auch“. Damit man besonders viel zum Lachen hat, gibt es “Wareniki s sjurprizami” (Teigtaschen mit Überraschung). Nach dieser Tradition füllt man Teigtaschen mit verschiedenen “Zutaten” und beschenkt einander, je nach Füllung, mit guten oder nicht ganz so guten Aussichten für das neue Jahr:

Geld = Reichtum und Geld im Haus
Mehl = steht für Qualen (weil die beiden Wörter im Russischen ähnlich klingen)
Faden = bedeutet einen weiten Weg bzw. Reisen
Knöpfe = stehen für neue Kleidung
Bohnen = bedeuten Kinder im Haus (oder Enkel für die Großeltern)
Pfeffer = sorgt für würzige Erlebnisse…
Zucker = erhoffen sich alle, denn das bedeutet ein süßes Leben im neuen Jahr!
Salz = ist leider das Gegenteil vom Zucker, die Russen assoziieren damit kein gutes Jahr

Die Füllungen unterscheiden sich je nach Ortschaft und Familie, aber der Sinn bleibt immer der Gleiche: eine schöne und lustige Zeit im Kreise der Familie zu verbringen. Denn auch die schlimmste Füllung nehmen die Russen mit einem Lächeln an, wenn man seine Liebsten an der Seite hat. FAMILIE wird nämlich auch in Russland ganz groß geschrieben!