Archiv der Kategorie ‘Hintergründiges’

Das Internetmagazin “neues” beschäftigt sich am kommenden Sonntag, den 08. November 2009, mit dem Thema “Digitale Archive im Netz”. Ausgestrahlt wird die  Sendung um 16.30 Uhr auf dem Sender 3sat. Neben dem Beitrag zu digitalen Archiven wird die Redaktion auch die für die Ahnenforschung relevanten Themen “Google Books & Co.” und “Genealogie im Netz” behandeln. Reinschauen lohnt sich also ganz bestimmt.

neues

Hier noch die offizielle Beschreibung der Redaktion zur Sendung:
Bislang funktionierte das Prinzip des Nichtstuns hervorragend: Bücher, Dokumente und ganze Akten überdauern lange Zeiträume besonders gut, wenn man sie unter optimalen Umgebungsbedingungen in Ruhe lässt. Doch zunehmend liegen Dokumente in digitaler Form vor und das stellt Bibliotheken und Archive vor völlig neue Herausforderungen. Digitale Inhalte verlangen nach ständiger Pflege. Datenträgern fehlen nach wenigen Jahrzehnten die Lesegeräte. Formate und Plattformen ändern sich, der Zugang zu digitalen Dokumenten ist wegen Rechtefragen ungleich komplizierter. Außerdem wächst die Datenfülle rasant – welche digitalen Dokumente und welche Teile des Webs werden für die Nachwelt erhalten und wie werden sie archiviert? neues zeigt die Möglichkeiten und Grenzen des digitalen Datensammelns auf.

Sedetermine: Sonntag: 16:30 Uhr (3sat); Dienstag: 1:50 Uhr (ZDF); Donnerstag: 13:30 Uhr (ZDF Infokanal)

Podcast zur Sendung: ab Sonntag im 3Sat Podcast-Angebot und bei iTunes

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist Halloween. Nachdem der Brauch der gruseligen Verkleidungen und ausgehöhlten Kürbisse in den letzten Jahren auch in Deutschland immer beliebter wurde, möchten wir hier mal einen kurzen Blick auf die Geschichte dieser Tradition legen.

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Ursprünglich feierte man Halloween vor allem in Irland, von wo es die Auswanderer um 1830 in die USA brachten. Heute gehört es neben Weihnachten und Thanksgiving zu den drei wichtigsten Feiern in den Vereinigten Staaten. Wie es zum heute bekannten Brauchtum des Verkleidens und der typischen Kürbisgesichter kam, ist umstritten. Eine Erklärung bezieht sich darauf, dass Anfang November die Grenze zwischen Toten und Lebenden sehr nah beieinander lag und sich die Geister der Toten zu dieser Zeit neue Wirte suchten. Mit den Verkleidungen und den Kürbisgesichtern vor der Tür versuchte man die Geister einzuschüchtern und zu erschrecken. Eine andere Erklärung zeichnet einen Zusammenhang zum keltisch-angelsächsischen Fest des Totengottes ‚Samhain‘. Der Begriff Helloween leitet sich übrigens von All Hallow´s Even (Allerheiligenvorabend) ab.

Nachdem der Brauch von Halloween in Europa lange Zeit vergessen war, ist er seit Anfang der 90er Jahre langsam wieder auf den Kontinent zurück gekehrt und freut sich inzwischen über vieler Anhänger. Freuen wir uns morgen Abend also wieder auf gruselige Halloweenfeiern, verkleidete Kinder in den Straßen und die liebevoll geschnitzten Kürbisgesichter vor den Haustüren.

Was macht ihr an Halloween? Schon die passende Verkleidung besorgt?

babla-sprachportalWahrscheinlich haben die meisten von euch  auch Verwandte in der Familie, die nicht Deutsch sprechen. Da ist die Kommunikation sicherlich nicht immer ganz einfach.

Heute sind wir auf eine Webseite gestoßen, die alle Sprachen unserer verwandt.de-Versionen abdeckt. Beim Sprachportal bab.la findet man nicht nur das obligatorische Englisch-Wörterbuch und viele weitere Wörterbücher, sondern auch viele Sätze als Vorlagen z.B. für eine persönliche Einladung.

Dieses Phrasenbuch kann direkt in 14 Sprachen übersetzen. Da sollte für (fast) jeden Verwandten etwas dabei sein. Denn schließlich beginnt ja bald die Weihnachtskarten-Schreiberei-Saison! ;-)

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1256747103_agt-family-offIn unserem Forum wurde diese Woche der 20.000ste Beitrag veröffentlicht! Wir wünschen allen Teilnehmern auch weiterhin viel Spaß beim diskutieren, forschen und quatschen.

Für alle die noch nicht im Forum aktiv sind, hier mal eine Liste der spannendsten Threads:

  • Familienforschung
    Wer Informationen zu seinem Familiennamen sucht, ist hier genau richtig!

Im Mai diesen Jahres wurde weltweit über das 47 Millionen Jahre alte Uraffen-Fossil mit Namen “Ida” (offiziell: Darwinius Masillae) berichtet, welches in einer Grube in Südhessen entdeckt wurde. Hier unser Blogbeitrag von damals.

Die Forscher erklärten das Primatenweibchen zum ältesten bekannten Vorfahren des Menschen und sparten nicht mit Superlativen: “Bedeutendstes wissenschaftliches Ereignis seit der Mondlandung“. Man räumte zwar ein, dass es sich nicht um eine Ahnin handelt, aber Ida sollte eine Art Urururur…großtante des Menschen sein.

Nach umfangreichen wissenschaftlichen Studien, bei denen 360 anatomische Kennzeichen von 117 lebenden und ausgestorbenen Primaten-Arten miteinander verglichen wurden, stellte sich jetzt heraus, dass Ida doch nicht zum Stammbaum des Menschen zählt. Der Darwinus Masillae scheint mit den Feuchtnasenaffen verwandt zu sein, einer Gattung aus der Lemuren und Loris hervorgegangen sind. Wohingegen die Menschenaffen und schlussendlich der Mensch aus der Gattung der Trockennasen stammt.

Wer von euch also das Profil von Ida im Stammbaum hat, muss es leider wieder löschen. Sorry! ;-)

datenAuf der Webseite der Pommerschen Ahnenforschungsgesellschaft können Kirchenbücher-Datenbanken kostenlos durchsucht werden. Die Daten wurden von den Mitgliedern der Gesellschaft aus den Büchern herausgeschrieben und digitalisiert.

In dieser Liste sind alle bisher indizierten Bücher aufgeführt. Über Das Menü “Datenbanken” kann man sortiert nach Taufen, Eheschließungen und Bestattungen auch nach Ereignissen suchen.

Links zu anderen nützlichen kostenlosen Datenbanken können gerne für alle in die Kommentare geschrieben werden.

Vor 150 Jahren veröffentlichte Charles Darwin seine Evolutionstheorie. Aus diesem Anlass findet im Stuttgarter Naturkundemuseum die Ausstellung Der Fluss des Lebens – 150 Jahre Evolutionstheorie statt. Prunkstück der Ausstellung ist der Stammbaum des Lebens, der mit 20.000 verschiedenen Lebewesen ständig weiter wächst.

Wissenschaftler aus Stuttgart erfassen in Zusammenarbeit mit dem Tübinger Biologen Erich Weber alle bisher bekannten Gruppen lebender uns ausgestorbener Arten. Der Stammbaum reicht von Bakterien, Pflanzen, Pilzen bis hin zu komplexen Wirbeltieren und kann sogar Online angesehen werden.

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>> Zum größten Stammbaum der Welt
(Browser mit aktueller JAVA-Version wird benötigt)

Die Ausstellung bietet eine Vielzahl an interaktiven Elementen, so kann man bspw. an Board der Beagle, dem legendären Forschungsschiff von Charles Darwin, auf Entdeckungstour gehen. Die Ausstellung ist bis zum 24. Mai 2010 geöffnet.

Naturkundemuseum Stuttgart
Di. – Fr. von 9 bis 17 Uhr
Sa., So. und Feiertags 10 bis 18 Uhr
Eintritt: Erwachsene 5 €, Kinder 3 €

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konfuzius1Gestern wurde in China der 2560. Geburtstag des Philosophen Konfuzius (551 bis 479 v. Chr.)  gefeiert und zu diesem Anlass auch der über- arbeitete Stammbaum des chinesischen Denkers präsentiert. Zählte der Stammbaum 1937 noch 560.000 Erben, ist er heute um das dreifache angewachsen und umfasst unglaubliche 2 Millionen Menschen.

Die Forschungsarbeiten für die Überarbeitung dauerten über 10 Jahre und zum ersten Mal wurden auch weibliche Verwandte, Verwandte im Ausland sowie Angehörige von nationalen Minderheiten in den Stammbaum aufgenommen. Damit ist der Konfuzius-Stammbaum, der sich auf  43.000 Seiten Papier erstreckt, der älteste und umfangreichste seiner Art.

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Wer sich aus seinem Stammbaum abmeldet findet auf der Folgeseite jetzt eine Übersicht aller von uns angebotenen Namenskarten. Im Eingabefeld für die Namenssuche haben wir eine zusätzliche Selectbox eingebaut, über die das gewünschte Land direkt ausgewählt werden kann:

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Derzeit haben wir für 10 Länder geografische Karten zur Verteilung von Nachnamen: Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Niederlande, Frankreich, Spanien, USA, Kanada und Argentinien. Weitere Länder sind bereits in Planung.

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An diesem Wochenende findet in der Stadthalle Bielefeld der 61. Deutsche Genealogentag statt. Unter dem Motto “Genealogie und Industrie- geschichte” werden eine Vielzahl von Vorträgen, Ausflügen/Exkursionen sowie Ausstellungen Rund um das Thema Genealogie präsentiert.

>> Vortragsprogamm
>> Ausflüge und Exkursionen
>> Aussteller

Auf dem vom Verein für Computergenealogie ausgerichteten Event werden weit über 60 Vereine, Verlage und Dienstleister rund um die Themen Stammbäume und Familienforschung erwartet. Für uns ist dies bereits der dritte Genealogentag in Folge. Wir stehen den ganzen Samstag über an unserem Ausstellerstand Rede und Antwort und sind auch im Vortragsprogramm vertreten:

Vortrag: Samstag, 12. September 2009, 10 Uhr in Raum 4 (2.OG)
Stand: C10 (Bereich C-II)

Interessierte können sich hier auf der offiziellen Webseite anmelden. Der Tagungsbeitrag beträgt pro Person und Tag 5,00 Euro.

Wir sehen uns dann am Samstag! ;-)