Giraffe1Heute mal spannende Informationen aus dem Tierreich. Hier drei kuriose Exemplare:

1. Das Krokodil: Die Entwicklung der Krokodile hängt von der Temperatur im Nest ab. Sie besitzen keine Geschlechtschromosomen, so dass sich aus den Eiern potenziell beide Geschlechter entwickeln können. Werden die Eier etwa unter 30 °C ausgebrütet, schlüpfen aus ihnen Weibchen, bei einer Temperatur um etwa 34 °C ausschließlich Männchen. Werden die Eier in verschiedenen Tiefen vergraben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass beide Geschlechter entstehen.

2. Das Seepferdchen: Bei dieser Tierart bekommen die Väter die Kinder! Mutter-Seepferd stopft dem werdenden Vater ungeniert sämtliche Eier – es können bis zu 200 sein – in eine spezielle Bauchtasche. Damit hat er allein für den Nachwuchs zu sorgen, während sie völlig unbeschwert ihrer gewohnten Beschäftigung nachgehen kann.

3. Der Frosch: Es ist ein Frosch, der sich nur wenig von den gewöhnlichen Grünfröschen unterscheidet. Er lebt u.a. in Frankreich. Um sich zu vermehren, mißbraucht er fremde Arten. Er paart sich mit Teich- und Seefroschweibchen. Aus den Eiern schlüpfen nur männliche Frösche mit dem Aussehen des Vaters. Normalerweise haben doch Weibchen und Männchen gleiche Vererbungschancen. Doch die dominante Männchen-Art manipuliert den Mechanismus der Erbgutverteilung. Es finden immer genau die Gene zueinander, die neue Männchen ergeben.

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3 Antworten

  • Tweets die verwandt.de Blog » Blog Archive » Kurioses aus der Tierwelt erwähnt -- Topsy.com am 28.01.2010 um 12:10 Uhr

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Hundeshop, Genealogie Blogs DE erwähnt. Genealogie Blogs DE sagte: [Verwandt.de] Kurioses aus der Tierwelt http://bit.ly/cydRgH (via @verwandt_de) [...]

  • jojo am 29.01.2010 um 11:08 Uhr

    zu 1:

    eigentlich ist nicht das krokodil das kuriosum, sondern der mensch (und mit ihm alle säugetiere): nur bei uns gibt es die bekannten x- und y-chromosomen, die das geschlecht bestimmen. ein ähnlich “kurioses” system besitzen auch die vögel. die beteiligten chromosomen heißen hier z und w (zw=weiblich, zz=männlich).

    darüber hinaus gibt es noch einige insektenarten, bei denen das geschlecht durch haplodiploidie bestimmt wird. alle anderen tiere bestimmen das geschlecht ihrer nachkommen durch äußere einflüsse und zumeist ist das die temperatur der brutstätte.

  • clarkHH am 29.01.2010 um 15:24 Uhr

    @jojo
    Im Gegensatz zum redaktionellen Beitrag, wenigstens mal ein gescheiter Kommentar, der einen nicht so blöde zurückläßt. Danke.

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